DIE VIDEOKONFERENZ IM RAHMEN DER NGO-INTERNET-FIESTA 99

 

Am späten Abend des 20. März 1999 folgte im Rahmen der NGO-Internet-Fiesta eine Videoschaltung nach New York zum Thema "Linking Europe to Global Resources":

Teilnehmende in New York:
Robert Pollard, Information Habitat
Dianne Dillon-Ridgley, Women's Environment and Development Organisation, Millenium Forum Consultative Council
Felicity Hill, Women's International League for Peace and Freedom
Joyce Mitchell, Communications Coordination Committee for the United Nations
Irini Sarlis, Society for Oecological Sensibility/International Alliance of Women
Claudia Strauss, World Information Transfer, Millenium Forum Environment & Health, CONGO Task Force on Communications, NGO Committee on Sustainable Development
Teilnehmende in Vienna:
Franz Nahrada, Information Habitat Vienna
Heiner Benking, Multi-lingual Information Society
Wendi Losha, Women of the Grassfields, Kamerun
Nadia McLaren, Union of International Associations, Brüssel

 

Diskutiert wurde die Frage, wie die Arbeit von weltweit agierenden NGOs - welche doch sehr konzentriert an einigen wenigen Punkten der Welt in Metropolen stattfindet - auch an anderen Punkten der Erde nachvollziehbar gemacht werden kann, und welche Möglichkeiten die IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) dazu bietet.
Impliziert ist darin auch der Gedanke, daß mit wachsender Ausstrahlung von NGO-Themen auch eine Stärkung des Dritten Sektors an sich einher geht. Aus den verschiedenen Arbeitsschwerpunkten der Teilnehmenden, kristallisierte sich die elementare, gemeinsame Motivation heraus, verstärkt Zugänge zu Konferenzen auch dort zu schaffen, wo sie nicht stattfinden können - z.B. durch einen "Videokonferenz-uplink" aus einer internationalen Bibliothek in Wien zu einem NGO-Meeting in New York oder Genf oder Brüssel oder ...
Globus festzumachen - weiter gearbeitet werden muß. Die heutige Diskussion über Kontinente und Zeitzonen hinweg, sollte als Grundstein für einen beginnenden globalen Diskussionsprozeß in diese Richtung gesehen werden. Dies kann aber nur - und auch darin waren sich die Anwesenden einig - in Verbindung und Kooperation mit öffentlichen und mit Kultur-Einrichtungen geschehen. Vorschläge zur Umsetzung und Weiterführung des Gedankens müssen gemeinsam entwickelt werden, Strukturen gemeinsam aufgebaut und technische und inhaltliche Ressourcen gegenseitig nutzbar gemacht werden.

 

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